Das Glück geht in die Schule

Am wenigsten glücklich sind Kinder laut neuesten Untersuchungen beim Zahnarzt – und in der Schule. Lernstress, Prüfungsangst, Gewalt in den Pausen, Mobbing ...

 

„Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben“, heißt es.

Stimmt das wirklich?

John Lennon soll auf die Frage seines Lehrers „Was willst du einmal werden, wenn du erwachsen bist?“ geantwortet haben: „Glücklich.“ Sein Lehrer glaubte, er habe die Frage nicht richtig verstanden. Lennon glaubte, sein Lehrer habe das Leben nicht richtig verstanden.

 

Seit 2007 wird in der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg das Fach GLÜCK unterrichtet. Nicht nur die Medien, sondern vor allem die Kinder und Lehrer sind begeistert von ihrem neuen Schulfach und von dessen Auswirkungen. Über 150 Schulen in Deutschland folgen seither diesem Beispiel.

 

Seit 2009 wurde und wird in der Steiermark an ursprünglich 8 Schulen, mittlerweile über 100 Schulen ebenfalls das Fach GLÜCK unterrichtet – Kinder und Lehrer möchten es nicht mehr missen und loben die positive Entwicklung. Einzelne Schulen in Restösterreich folgen diesem Beispiel.

 

Der Lehrplan sieht 1-2 Wochenstunden vor und umfasst u.a. die Themen Empathie, Kommunikation, Konfliktbewältigung, Einfluss von Ernährung und Bewegung auf das Wohlbefinden, Motivation, Stärken stärken, Eigenverantwortung uvm.

 

 

Ziele:     

 

Glück kann man lernen   glücklichere Schüler sind motiviertere Schüler.

„Frohe Kinder lernen besser.“ (Jesper Juul)

 

       -    gegen Schulangst, Prüfungsangst, Lernstress, psychosozialen Stress

       -    Gewalt- und Suchtprävention

       -    für ein wertschätzendes Miteinander, bessere Klassengemeinschaft

       -    für soziale Verantwortung

       -    für mehr Freude am Lernen, Selbstmotivation

       -    für bessere Konzentration

       -    für die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung

       -    für mehr Wohlbefinden bei Lehrern, Burnout-Prävention

       -    vom problemorientierten Defizit-Denken zum potenzial- bzw. 

              lösungsorientierten Denken

 

 

Wirkung belegt durch:

 

 -    Positive Psychologie (Martin Seligman)

 -    Neurowissenschaften/Hirnforschung

      (Manfred Spitzer, Gerald Hüther, Joachim Bauer)

 -    Glücksforschung (Ruut Veenhoven, K.-H. Rückriegel)      

 

 

Mein Wunsch wäre ein Pilotprojekt mit zumindest 3 Schulen (VS, NMS, Gymnasium), an denen  je 1 Wochenstunde „Glück“ unterrichtet wird.

Als Alternative dazu biete ich ein „Best of“ des Lehrplans, spielerisch und kurzweilig aufbereitet, als 1-2stündige Workshops für Schüler und Lehrer an.

 

Der Workshop sollte idealer Weise zumindest 1-2x pro Klasse/pro Semester stattfinden, z.B. zu Schulbeginn vor Erstellung des fixen Stundenplans und/oder nach den Notenkonferenzen. Eine Auswahl spielerischer Kurz-Übungen zum „Herunterkommen“, zur Konzentrations-steigerung oder zur Stärkung der Klassengemeinschaft wird den KlassenlehrerInnen und KVs zur Verfügung gestellt und kann zwischen den Workshops jederzeit schnell und einfach angewendet werden, als tägliches Ritual oder individuell nach Bedarf.